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Donnerstag, 2. Januar 2014

Aufbau des Körpers, Gewebe, Bindegewebe und Stützgewebe


Allgemeines zum Binde und Stützgewebe

Bindegewebe findet man in verschiedenen Formen im Körper. Unter anderem als lockeres und straffes, kollagenes Bindegewebe. Sowie Knorpel, Knochen, Fettgewebe.

Binde und Stützgewebe zeichnen sich durch 2 Eigenschaften aus.

  • Die fixen (ortsfesten) Zellen (Fibrozytosen) liegen im Zellverband nicht fest beieinander sondern zeichnen sich durch große Zellzwischenräume aus.
  • Der Zellzwischenraum ist von der Extrazellularmatrix erfüllt, die je nach Bindegewebstyp sehr unterschiedlich ausfällt. Das geht von den Fasern des lockeren Bindegewebes, bis hin zur mineralischen Matrix des Knochen.
Die Extrazellularmatrix bestimmt weitestgehend die Eigenschaft des Bindegewebstyps.

Welche formen des Bindegewebe gibt es?

  • Mesenchym (Embryonales Bindegewebe)
  • Gallertartiges Bindegewebe
  • Retikuläres Bindegewebe
  • Kollagenes Bindegewebe (lockeres & straffes)
  • elastisches Bindegewebe
  • Fettgewebe (weises & braunes)

Das weise Fettgewebe

Das weise Fettgewebe kennt wohl so ziemlich jeder. Das ist das was wir auch umgangssprachlich als Hüftgold bezeichnen. In diesem Fall dient das Speicherfett unter der Haut als Reserve für schlechte Zeiten. Allerdings finden wir auch ein großes Netz aus diesem Fett um den Dickdarm der damit an Ort und Stelle gehalten wird. Dieses Speicherfett kann wieder abgebaut werden. Ganz im Gegensatz zum Baufett welches im Normalfall nicht wieder abgebaut wird. Das findet man unter anderem an folgenden Stellen: Handteller, Kniegelenk, Gesäß, Wangen, Orbitalfett (Polsterung von Körperhöhlen, zb. Augenhöhle)
Weiterhin dient weises Fettgewebe auch als Kälteschutz durch seine wärmeisolierende Wirkung.
Die Fettspeicherung erfolgt nur durch das Ausdehnen der Zellen, nicht durch Teilung. Wenn man sich die weisen Fettzellen unter dem Mikroskop anschaut  Fettzellen sieht man das sie nur einen schmalen Zytoplasmasaum und einen abgeflachten an den Rand gedrängten Zellkern besitzen. Außerdem besitzen sie nur einen einzelnen Fetttropfen und sind von der Basallamina umgeben.Das

Braune Fettgewebe

Braunes Fettgewebe kommt fast ausschließlich bei Säuglingen vor, und teilweise in der Aorta bei Erwachsenen. Im Gegensatz zum weisen Fettgewebe besitzen viele kleine Fetttropfen und ein „schaumiges“ Zytoplasma. Der Zellkern von braunem Fettgewebe ist Rund und zentral gelegen. Weiterhin besitzen diese Zellen viele Mitochondrien die zur direkten Wärmeproduktion verwendet werden. Hauptsächlich damit das Baby nicht friert. Schließlich hat das Baby im Anfangsstadium noch nicht viele Muskeln die für Wärme sorgen können. Wenn diese Muskeln von Anfang an da wären, wäre der Energieverbrauch auch wesentlich höher. Insofern ist das mit dem Braunen Fettgewebe schon eine geniale Lösung.

Das Stützgewebe der Knochen &Knorpel

Da gibt es nur zwei Sorten von Stützgewebe. Zum einen den Geflechtknochen und zum anderen den Lamellenknochen. Die Jeweilige Struktur des Stützgewebes gibt dem Knochen seine typische Eigenschaft.

Das Stützgewebe der Knorpel

Da gibt es 3 Arten. Den Hyalinen Knorpel, den Elastischen Knorpel und den Faserknorpel. Auch hier hat Mutter Natur das ganze so gedreht, das je nach Anwendungsgebiet jeder Knorpel seine besonderen Eigenschaften hat.
Der Hyaline Knorpel kommt in den meisten Gelenken zum Einsatz, und der elastische Knorpel ist am Ohr und am Kehldeckel zu finden. Den Faserknorpel findet man auch in vielen Gelenken, jedoch ist dieser nicht so langlebig in seiner Belastung. Knorpelgewebe wird kaum bis gar nicht durchblutet, das bedeutet einmal geschädigtes Knorpelgewebe wird nicht wieder regeneriert.
Wenn Knorpelgewebe geschädigt ist, hilft in der Regel nur eine Operation bei der das geschädigte Gewebe miteinander vernäht wird, lockere Stücken entfernt werden, und/ oder die Knorpelflächen geglättet werden, da sonst eine Verknöcherung der beschädigten Stelle stattfinden würde. Diese Verknöcherung geht dann meist mit einer Gelenkversteifung (Kontraktur) einher.

Die Zellen des Binde und Stützgewebe

Alle Arten des Binde und Stützgewebe gehen aus dem Mesenchym (embryonales Bindegewebe ) hervor.  Die Mesenchymzellen sind pluripotent und können sich in die späteren bindegewebsspezifischen Zellen differenzieren.

Interessantes und Wissenswertes, falls ihr mal solche Wörter im Arztbrief lest.

Es ist üblich aktive aufbauende Zellen mit der Endung blasten zu benennen und inaktive ruhende Zellen enden auf zyten
Osteoblasten / Osteozyten des Knochens
Chondroblasten / Chondrozyten des Knorpels
Fibroblasten /Fibrozyten beim Kollagenen Bindegewebe
Die Extrazellularmatrix (EZM) des Binde und Stützgewebe besteht aus zwei Hauptkomponenten

  • Fasern (Kollagene, elastische, retikuläre )
  • Proteoglykane und Glykosaminoglykane = lange lineare Kohlenhydrategruppen
Außerdem besteht sie aus verschiedenen Verbindungs und Haftproteinen. Diese sind jedoch nicht auf das Binde und Stützgewebe beschränkt, sondern kommen auch in anderen Gewebetypen vor.

Aufbau des Körpers, Gewebe, Bindegewebe und Stützgewebe


Allgemeines zum Binde und Stützgewebe

Bindegewebe findet man in verschiedenen Formen im Körper. Unter anderem als lockeres und straffes, kollagenes Bindegewebe. Sowie Knorpel, Knochen, Fettgewebe.

Binde und Stützgewebe zeichnen sich durch 2 Eigenschaften aus.

  • Die fixen (ortsfesten) Zellen (Fibrozytosen) liegen im Zellverband nicht fest beieinander sondern zeichnen sich durch große Zellzwischenräume aus.
  • Der Zellzwischenraum ist von der Extrazellularmatrix erfüllt, die je nach Bindegewebstyp sehr unterschiedlich ausfällt. Das geht von den Fasern des lockeren Bindegewebes, bis hin zur mineralischen Matrix des Knochen.
Die Extrazellularmatrix bestimmt weitestgehend die Eigenschaft des Bindegewebstyps.

Welche formen des Bindegewebe gibt es?

  • Mesenchym (Embryonales Bindegewebe)
  • Gallertartiges Bindegewebe
  • Retikuläres Bindegewebe
  • Kollagenes Bindegewebe (lockeres & straffes)
  • elastisches Bindegewebe
  • Fettgewebe (weises & braunes)

Das weise Fettgewebe

Das weise Fettgewebe kennt wohl so ziemlich jeder. Das ist das was wir auch umgangssprachlich als Hüftgold bezeichnen. In diesem Fall dient das Speicherfett unter der Haut als Reserve für schlechte Zeiten. Allerdings finden wir auch ein großes Netz aus diesem Fett um den Dickdarm der damit an Ort und Stelle gehalten wird. Dieses Speicherfett kann wieder abgebaut werden. Ganz im Gegensatz zum Baufett welches im Normalfall nicht wieder abgebaut wird. Das findet man unter anderem an folgenden Stellen: Handteller, Kniegelenk, Gesäß, Wangen, Orbitalfett (Polsterung von Körperhöhlen, zb. Augenhöhle)
Weiterhin dient weises Fettgewebe auch als Kälteschutz durch seine wärmeisolierende Wirkung.
Die Fettspeicherung erfolgt nur durch das Ausdehnen der Zellen, nicht durch Teilung. Wenn man sich die weisen Fettzellen unter dem Mikroskop anschaut  Fettzellen sieht man das sie nur einen schmalen Zytoplasmasaum und einen abgeflachten an den Rand gedrängten Zellkern besitzen. Außerdem besitzen sie nur einen einzelnen Fetttropfen und sind von der Basallamina umgeben.Das

Braune Fettgewebe

Braunes Fettgewebe kommt fast ausschließlich bei Säuglingen vor, und teilweise in der Aorta bei Erwachsenen. Im Gegensatz zum weisen Fettgewebe besitzen viele kleine Fetttropfen und ein „schaumiges“ Zytoplasma. Der Zellkern von braunem Fettgewebe ist Rund und zentral gelegen. Weiterhin besitzen diese Zellen viele Mitochondrien die zur direkten Wärmeproduktion verwendet werden. Hauptsächlich damit das Baby nicht friert. Schließlich hat das Baby im Anfangsstadium noch nicht viele Muskeln die für Wärme sorgen können. Wenn diese Muskeln von Anfang an da wären, wäre der Energieverbrauch auch wesentlich höher. Insofern ist das mit dem Braunen Fettgewebe schon eine geniale Lösung.

Das Stützgewebe der Knochen &Knorpel

Da gibt es nur zwei Sorten von Stützgewebe. Zum einen den Geflechtknochen und zum anderen den Lamellenknochen. Die Jeweilige Struktur des Stützgewebes gibt dem Knochen seine typische Eigenschaft.

Das Stützgewebe der Knorpel

Da gibt es 3 Arten. Den Hyalinen Knorpel, den Elastischen Knorpel und den Faserknorpel. Auch hier hat Mutter Natur das ganze so gedreht, das je nach Anwendungsgebiet jeder Knorpel seine besonderen Eigenschaften hat.
Der Hyaline Knorpel kommt in den meisten Gelenken zum Einsatz, und der elastische Knorpel ist am Ohr und am Kehldeckel zu finden. Den Faserknorpel findet man auch in vielen Gelenken, jedoch ist dieser nicht so langlebig in seiner Belastung. Knorpelgewebe wird kaum bis gar nicht durchblutet, das bedeutet einmal geschädigtes Knorpelgewebe wird nicht wieder regeneriert.
Wenn Knorpelgewebe geschädigt ist, hilft in der Regel nur eine Operation bei der das geschädigte Gewebe miteinander vernäht wird, lockere Stücken entfernt werden, und/ oder die Knorpelflächen geglättet werden, da sonst eine Verknöcherung der beschädigten Stelle stattfinden würde. Diese Verknöcherung geht dann meist mit einer Gelenkversteifung (Kontraktur) einher.

Die Zellen des Binde und Stützgewebe

Alle Arten des Binde und Stützgewebe gehen aus dem Mesenchym (embryonales Bindegewebe ) hervor.  Die Mesenchymzellen sind pluripotent und können sich in die späteren bindegewebsspezifischen Zellen differenzieren.

Interessantes und Wissenswertes, falls ihr mal solche Wörter im Arztbrief lest.

Es ist üblich aktive aufbauende Zellen mit der Endung blasten zu benennen und inaktive ruhende Zellen enden auf zyten
Osteoblasten / Osteozyten des Knochens
Chondroblasten / Chondrozyten des Knorpels
Fibroblasten /Fibrozyten beim Kollagenen Bindegewebe
Die Extrazellularmatrix (EZM) des Binde und Stützgewebe besteht aus zwei Hauptkomponenten

  • Fasern (Kollagene, elastische, retikuläre )
  • Proteoglykane und Glykosaminoglykane = lange lineare Kohlenhydrategruppen
Außerdem besteht sie aus verschiedenen Verbindungs und Haftproteinen. Diese sind jedoch nicht auf das Binde und Stützgewebe beschränkt, sondern kommen auch in anderen Gewebetypen vor.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Der Aufbau des Körpers, die Gewebe/ Epithelgewebe

Das Epithelgewebe

Epithelgewebe sind ein oder mehrlagige Zellschichten die alle Körperoberflächen bedecken. Die einzige Ausnahme, sind die Gelenkkapseln und Schleimbeutel des Bewegungsapparates.
Typisch für Epithelgewebe sind dicht beieinander liegende Zellen mit vielen Zellkontakten. Das bedeutet im Umkehrschluss wenig interzellulare Zwischenräume und wenig interzelluläre Substanz. Also wenig Löcher = gut geeignet zum Abdecken
Epithelien sind durch eine Basalmembran vom Bindegewebe getrennt und enthalten keine Blutgefäße und sind somit nicht Durchblutet.
Das Interessante an Epithelien ist, das sie die Eigenschaft der Polarität besitzen. Das heißt es gibt eine äußere apikale Seite die nach außen gerichtet ist (Haut), bzw. in Richtung Lumen (Innere Seite von Hohlorganen [Darm]).
Und es gibt die basale Seite die über die Basallamina in die darunter liegenden Gewebe angeschlossen ist, also ins Körperinnere zeigen.

Epithelien sind vielfältig und je nach Organ genau differenziert.

Man unterscheidet dabei Oberflächenepithelien und Drüsenepithelien

Was können und leisten Oberflächenepithelien?

  • Sie haben Schutzfunktion (z.B.: Unsere Haut) Epithelien mit Schutzfunktion bestehen aus platten Zellen
  • Epithelien können Stoffe aufnehmen (Resorption z.B.: bei Darmschleimhaut) Epithel mit Resorptionsfunktion besteht aus kubischen, oder zylindrischen Zellen.
  • Epithelien bilden eine Barriere die das jeweilige Organ von der Umgebung abgrenzt.

Was können und leisten Drüsenepithelien?

  • Sie bestimmen die Funktionen aller Drüsen ( Sekretion , oder Exkretion)
  • Sie produzieren Sekrete ( u.a. Speicheldrüse, Schweißdrüsen, Darmschleimhaut)
  • Epithelien mit Sekretionsfunktion haben kubische, oder zylindrische Zellen.

Woran erkennt man nun die einzelnen Epitheltypen?

An der Zahl der Zellschichten und der Form der Zellen in der oberflächlichen Zellschicht. Dabei gibt es Ein und Mehrschichtige Epithelien mit jeweils unterschiedlichen Formen der Zellen.

Einschichtiges Isoprismatisches (kubisches) Epithel

  • Epithelien haben würfelförmige Gestalt
  • Zellen sind Stoffwechselmäßig aktiv
  • Übernehmen aktive Transportaufgaben im Sinne einer Sekretion/ Resorbtion
  • Beispiele: Nierentubuli, Speicheldrüse (Glandula Submandibularis) Gallengänge, Eierstockepithel

Einschichtiges hochprismatisches (säulen/ zylinderförmiges) Epithel

  • Längliche, säulenförmige Zellen
  • Übernehmen rege Stoffwechsel/ Transport/ Barriere- Funktionen
  • Beispiele: Magenschleimhaut, Darmschleimhaut, Eileiter

Mehrschichtiges Plattenepithel

  • Überall dort wo die mechanische Belastung groß ist
  • Zytoskelett und Zellkontakte sind auf die Belastung ausgelegt
  • In Regionen die ständig feucht gehalten werden bleiben die mehrschichtigen Plattenepithelien unverhornt
  • Beispiel unverhornt: Mundhöhle, Speiseröhre, Analkanal, Vagina, Hornhaut des Auges
  • Beispiel verhornt: Epidermis

Mehrschichtiges hochprismatisches (säulen/ zylinderförmiges) Epithel

Kommt an nur 3 stellen des Menschlichen Körpers vor
  • in der männlichen Harnröhre (Urethra)
  • in den Hauptausgängen der großen Speicheldrüsen (Zweischichtig)
  • im Fornix konjunctivae (Reservefalte der Konjunktiva [Auge])

Mehrschichtiges isoprismatisches (kubisches) Epithel

Übergangsepithel (Urothel)

  • Ist ein spezielles je nach Blasenfüllung mehrreihig, bis mehrschichtiges Epithel der Harnwege.
  • Zu finden in: Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase

Funktionen der Epithelien

Schutzfunktion

  • Rein mechanischer Schutz
  • Dichten innere Körperöffnungen ab.

Resorbtion

  • Transport von bestimmten Stoffen (Apikal nach Basal)

Sekretionsfunktion

  • Holokrin = Zelle zerfällt für Sekretbildung (z.B.: Talkdrüsen der Haut)
  • Apokrin = durch Vesikel abschnürung (z.B.: laktierende Brustdrüsen)
  • Merokrin / Ekkrin = durch Exozytose (Ausschleusen von Stoffen aus der Zelle)
  • z.B.: Neurotransmitter aus der Zelle

Exokrine Drüsen

  • Bringen Ihre Sekrete durch einen Ausführungsgang an die Oberfläche
  • Sie scheiden an die inneren und äußeren Oberflächen aus.
  • Beispiel: Tränendrüse, Speicheldrüse, Schweißdrüse

Endokrine Drüsen

  • Geben ihre Hormone direkt in die Blutbahn ab
  • Haben keinen Ausführungsgang
  • Beispiel: Hypophyse, Schilddrüse

Sinnesfunktion

  • Viele menschliche Sinneszellen sind in Epithelverbände eingebettet
  • Die Epithelien als oberflächliche Zelllagen haben eine vermittelnde Position zwischen innen und außen.
  • Beispiele: Netzhaut des Auge, innere und äußere Haarzellen des Innenohr, Riechepithel der Nasenschleimhaut, Schmerz & Temperatur-rezeptoren.

Transportfunktion

  • Manche Epithelien besitzen zusätzliche Flimmerhärchen auf ihrer Oberfläche die eine Transportfunktion haben
  • Sie können mit ihrem kräftigen Schlag Fremdkörper aus dem Organismus befördern
  • Beispiel: Nase (Nasus), Luftröhre (Trachea)

 

Der Aufbau des Körpers, die Gewebe/ Epithelgewebe

Das Epithelgewebe

Epithelgewebe sind ein oder mehrlagige Zellschichten die alle Körperoberflächen bedecken. Die einzige Ausnahme, sind die Gelenkkapseln und Schleimbeutel des Bewegungsapparates.
Typisch für Epithelgewebe sind dicht beieinander liegende Zellen mit vielen Zellkontakten. Das bedeutet im Umkehrschluss wenig interzellulare Zwischenräume und wenig interzelluläre Substanz. Also wenig Löcher = gut geeignet zum Abdecken
Epithelien sind durch eine Basalmembran vom Bindegewebe getrennt und enthalten keine Blutgefäße und sind somit nicht Durchblutet.
Das Interessante an Epithelien ist, das sie die Eigenschaft der Polarität besitzen. Das heißt es gibt eine äußere apikale Seite die nach außen gerichtet ist (Haut), bzw. in Richtung Lumen (Innere Seite von Hohlorganen [Darm]).
Und es gibt die basale Seite die über die Basallamina in die darunter liegenden Gewebe angeschlossen ist, also ins Körperinnere zeigen.

Epithelien sind vielfältig und je nach Organ genau differenziert.

Man unterscheidet dabei Oberflächenepithelien und Drüsenepithelien

Was können und leisten Oberflächenepithelien?

  • Sie haben Schutzfunktion (z.B.: Unsere Haut) Epithelien mit Schutzfunktion bestehen aus platten Zellen
  • Epithelien können Stoffe aufnehmen (Resorption z.B.: bei Darmschleimhaut) Epithel mit Resorptionsfunktion besteht aus kubischen, oder zylindrischen Zellen.
  • Epithelien bilden eine Barriere die das jeweilige Organ von der Umgebung abgrenzt.

Was können und leisten Drüsenepithelien?

  • Sie bestimmen die Funktionen aller Drüsen ( Sekretion , oder Exkretion)
  • Sie produzieren Sekrete ( u.a. Speicheldrüse, Schweißdrüsen, Darmschleimhaut)
  • Epithelien mit Sekretionsfunktion haben kubische, oder zylindrische Zellen.

Woran erkennt man nun die einzelnen Epitheltypen?

An der Zahl der Zellschichten und der Form der Zellen in der oberflächlichen Zellschicht. Dabei gibt es Ein und Mehrschichtige Epithelien mit jeweils unterschiedlichen Formen der Zellen.

Einschichtiges Isoprismatisches (kubisches) Epithel

  • Epithelien haben würfelförmige Gestalt
  • Zellen sind Stoffwechselmäßig aktiv
  • Übernehmen aktive Transportaufgaben im Sinne einer Sekretion/ Resorbtion
  • Beispiele: Nierentubuli, Speicheldrüse (Glandula Submandibularis) Gallengänge, Eierstockepithel

Einschichtiges hochprismatisches (säulen/ zylinderförmiges) Epithel

  • Längliche, säulenförmige Zellen
  • Übernehmen rege Stoffwechsel/ Transport/ Barriere- Funktionen
  • Beispiele: Magenschleimhaut, Darmschleimhaut, Eileiter

Mehrschichtiges Plattenepithel

  • Überall dort wo die mechanische Belastung groß ist
  • Zytoskelett und Zellkontakte sind auf die Belastung ausgelegt
  • In Regionen die ständig feucht gehalten werden bleiben die mehrschichtigen Plattenepithelien unverhornt
  • Beispiel unverhornt: Mundhöhle, Speiseröhre, Analkanal, Vagina, Hornhaut des Auges
  • Beispiel verhornt: Epidermis

Mehrschichtiges hochprismatisches (säulen/ zylinderförmiges) Epithel

Kommt an nur 3 stellen des Menschlichen Körpers vor
  • in der männlichen Harnröhre (Urethra)
  • in den Hauptausgängen der großen Speicheldrüsen (Zweischichtig)
  • im Fornix konjunctivae (Reservefalte der Konjunktiva [Auge])

Mehrschichtiges isoprismatisches (kubisches) Epithel

Übergangsepithel (Urothel)

  • Ist ein spezielles je nach Blasenfüllung mehrreihig, bis mehrschichtiges Epithel der Harnwege.
  • Zu finden in: Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase

Funktionen der Epithelien

Schutzfunktion

  • Rein mechanischer Schutz
  • Dichten innere Körperöffnungen ab.

Resorbtion

  • Transport von bestimmten Stoffen (Apikal nach Basal)

Sekretionsfunktion

  • Holokrin = Zelle zerfällt für Sekretbildung (z.B.: Talkdrüsen der Haut)
  • Apokrin = durch Vesikel abschnürung (z.B.: laktierende Brustdrüsen)
  • Merokrin / Ekkrin = durch Exozytose (Ausschleusen von Stoffen aus der Zelle)
  • z.B.: Neurotransmitter aus der Zelle

Exokrine Drüsen

  • Bringen Ihre Sekrete durch einen Ausführungsgang an die Oberfläche
  • Sie scheiden an die inneren und äußeren Oberflächen aus.
  • Beispiel: Tränendrüse, Speicheldrüse, Schweißdrüse

Endokrine Drüsen

  • Geben ihre Hormone direkt in die Blutbahn ab
  • Haben keinen Ausführungsgang
  • Beispiel: Hypophyse, Schilddrüse

Sinnesfunktion

  • Viele menschliche Sinneszellen sind in Epithelverbände eingebettet
  • Die Epithelien als oberflächliche Zelllagen haben eine vermittelnde Position zwischen innen und außen.
  • Beispiele: Netzhaut des Auge, innere und äußere Haarzellen des Innenohr, Riechepithel der Nasenschleimhaut, Schmerz & Temperatur-rezeptoren.

Transportfunktion

  • Manche Epithelien besitzen zusätzliche Flimmerhärchen auf ihrer Oberfläche die eine Transportfunktion haben
  • Sie können mit ihrem kräftigen Schlag Fremdkörper aus dem Organismus befördern
  • Beispiel: Nase (Nasus), Luftröhre (Trachea)

 

Montag, 30. Dezember 2013

Der Aufbau des Körpers, die Zelle

Mit einem kleinen Gedicht von Heinz Erhard möchte ich eine neue Reihe zum Aufbau des Körpers beginnen.
 
"Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen."

Beginnen wir also mit der Zelle.

Die Zelle ist zwar der kleinste Baustein aller Organismen, das heißt aber nicht dass da mit der Miniaturisierung Schluss ist. Auch innerhalb einer jeden Zelle gibt es einzelne Bestandteile mit jeweils verschiedenen Aufgaben. Diese einzelnen Bestandteile nennt man Organellen . Jedes Organell besitzt eine Membran um sich abzugrenzen und mehrere Organellen bilden eine Zelle.

Jede Zelle enthält

  • Zellkern mit Erbgut (Trägt DNA in sich, ist für Zellteilung zuständig )
  • Zytoplasma (wässrige Substanz in der sich die Organellen befinden)
  • Biomembran (Abgrenzung von Zellen, Regelung des Stoffaustausch zwischen den Zellen, Aufbau elektrischer Potentiale)
  • Mitochondrien (Dienen der Zellatmung, wandeln Glucose in Energie um und sind somit die Kraftwerke der Zellen)
  • Plastiolen (Produzieren und speichern Glucose)
  • Zellwand (Verleiht der Zelle Stabilität, bietet Schutz, ist ein Abgrenzung zu anderen Zellen)
  • Retikulum (Bildet neue Kernmembrane, trägt die Ribosomen)
  • Zellsaftvakuolen (Sind für den Wasserhaushalt der Zellen zuständig)

Was können Zellen alles?

  • Sie können Wachsen indem sie Struktureiweise bilden
  • Sie könne Stoffe austauschen, auch Metabolismus genannt (Baustoffwechsel, Betriebsstoffwechsel)
  • Sie können Sekrete absondern (z.B. Schweißdrüsen)
  • Sie können Erreger fressen also Phagozytieren (Fresszellen)
  • Sie sind Reizbar zur Informationsweitergabe
  • Sie können sich regenerieren
  • Sie können sich vermehren über Zellteilung
  • Sie sind Anpassungsfähig und können sich verändern (Hypertrophie)

Wie sind die Zellen untereinander verbunden? (Zellkontakte)

  • Über Haftkontakte (Mit Kittsubstanz wird eine mechanische Verbindung hergestellt)
  • Mit einem Verschlusskontakt werden die Zellzwischenräume ( Interzellularraum) abgedichtet)
  • Über Kommunikationskontakte werden benachbarte Zellen metabolisch oder elektrisch verbunden
Wenn sich mehrere Zellen mit der gleichen Funktion und Struktur verbinden, entsteht ein Gewebe und mehrere räumlich beieinander liegende Gewebe bilden ein Organ.

Organe bestehen aus unterschiedlichen Geweben

Zum einen aus dem Funktionsgewebe welches die eigentliche Organfunktion übernimmt, und zum anderen aus dem Binde & Stützgewebe welches für die Form und den Halt des Organs von Bedeutung ist.
Genaueres dazu findet ihr in den Artikeln  „Histologie, die Lehre von den Geweben“

 

Nun aber noch mal zurück zur Zelle, genauer gesagt zur Zellteilung

Jetzt kommt der Punkt an dem ich Biologiewissen der 7. Klasse wieder nach oben krame, mit Meiose und Mitose. Aber keine Angst, ich versuche es möglichst verständlich rüber zu bringen.

Mitose

Die Mitose ist die ganz normale Zellteilung die bei Wachstums,- Regenerations,- oder Heilungsprozessen zum tragen kommt.

Die Mitose ist unterteilt in 5 Phasen

  • Interphase in 3 Abschnitten:
  1. G1 Zellen wachsen ohne DNA  (Es wird platz geschaffen)
  2. S DNA wird verdoppelt (kopiert)
  3. G2 Abschluss der Interphase (Es wird keine DNA mehr hergestellt)
  • Prophase Erbmaterial(DNA) beginnt sich zu ordnen, Chromosomen werden sichtbar
  • Metaphase Chromosomen liegen einzeln in der Äqatorialebene einer Linie in der Mitte der Zelle.
  • Anaphase  Die Chromosomen die aus je 2 Chromatiden bestehen werden in die einzelnen Chromatiden getrennt in dem Moment in dem sich die Zelle teilt. Dabei werden die Tochterchromatiden werden jeweils zu einem bzw. zum anderen Pol gezogen.
  • Telophase  Die Chromosomen sind an den jeweiligen Polen (Jedes Chromosom besteht aus einem Chromatid)
Der ganze Vorgang ist hier auch noch einmal schön Bildlich dargestellt und beschrieben.
Ich denke das macht das verstehen etwas einfacher.

Meiose (kann man sich leicht daran merken das in Meiose schon ei mit drin steckt)

Die Meiose ist die so genannte Reduktionsteilung in den Urkeimzellen (Eizellen und Samenzellen). Das ganze hat mathematische Gründe. Jede Zelle enthält 46 Chromosomen. Wenn die Zellen sich ganz normal teilen, wie oben bei der Mitose beschrieben, werden aus den 46 Chromosomen erst 92 Chromosomen in der der Interphase und dann in der Anaphase ja wieder auf jeweils 46 Chromosomen geteilt.
Wenn aber nun die Samenzelle vom Vater, auf die Eizelle der Mutter treffen würde mit jeweils 42 Chromosomen, hätte man ja schon in der ersten Zelle, aus der das Leben entsteht, 92 Chromosomen. Da das so nicht im Bauplan steht,  bedient sich Mutter Natur da eines kleinen Tricks, indem sie einfach schon den Chromosomensatz der Urkeimzellen um die hälfte reduziert.

Dieser Vorgang ist auch wieder in einzelne Phasen eingeteilt

  • Mitose Phase 1-5
  • Metaphase 2 Die Chromosomen lagern einzeln in der Äquatorialebene
  • Anaphase2 Die Chromosomen aus je 2 Chromatiden werden in die einzelnen Chromatiden getrennt. Die Tochterchromatiden werden jeweils zu einem bzw. zum anderen Pol gezogen.
  • Nach Abschluss der Reifeteilung sind aus einer männlichen unreifen Keimzelle mit doppeltem (diploiden) Chromosomensatz 4 reife Spermien mit halben (haploiden) Chromosomensatz entstanden
  • Bei der unreifen weiblichen Keimzelle entsteht ein großes reifes Ei mit 3 Polkörperchen die dann absterben.
Der ganze Vorgang ist hier auch noch einmal schön Bildlich dargestellt und beschrieben.
Einen Vergleich zwischen beiden Vorgängen findet man hier recht anschaulich dargestellt

Puh wäre der schwierigste Teil zum Thema Zelle auch abgeschlossen. Wenden wir uns leichterem zu. Ein paar losen Fakten die sonst noch wissenswert zum Thema Zelle sind.

Der Zelltod

Ständig Sterben Zellen ab, dieser Vorgang nennt sich programmierter Zelltod(Apoptose) und wird von der Zelle selbst, oder der Umgebung ausgelöst (durch Hormone). Selbstzerstörerische Eiweiße und Enzyme bewirken das Schrumpfen des Zellkerns und die Zellreste werden gefressen (Phagozytiert)

Semipermeabilität (Halbdurchlässigkeit) der Zellmembran

Sie regelt den Durchtritt von Stoffen und selektiert abhängig von:
  • der Molekülgröße (kleine Moleküle kommen durch)
  • der Fettlöslichkeit(lipidität) (je Fettlöslicher desto leichter)
  • elektrische Ladung (benötigen Transportproteine [carrier])

Stammzellen

Sind unbegrenzt teilungsfähige undifferenzierte Vorläufer der Urkeimzellen mit noch nicht festgelegter Entwicklung (können noch alle Arten von Zellen daraus entwickelt werden)

Arten der Stammzellen

  • Totipotente (alleskönnende) Stammzellen
    Können zu einem vollständigen Lebewesen heran reifen
  • Pluripotente (vielkönnende) Stammzellen können sich zu allen Zelltypen eines Organismus entwickeln,
    aber zu keinem eigenständigen Organismus
  • Embryonale Stammzellen sind ethisch umstritten
  • Adulte Stammzellen 
    werden aus der Nabelschnur, oder später aus Knochenmark und Blut gewonnen.

Chromosomen

  • Anzahl, Größe, Gestalt sind für jede Art typisch
  • Der normale Chromosomensatz des Menschen besteht aus 46 Chromosomen  44 Autosomen+ 2 Gonosomen(Geschlechtschromosomen)
  • Kurzschreibweise: 46 XX Weiblich, 46 XY für Männlich
  • In sogenannten Karyogrammen werden die Autosomen zu Paaren geordnet, wobei die Paare nach Größe und Form der Reihe nach sortiert werden. Gonosomen werden dabei gesondert gestellt

Der Aufbau des Körpers, die Zelle

Mit einem kleinen Gedicht von Heinz Erhard möchte ich eine neue Reihe zum Aufbau des Körpers beginnen.
 
"Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen."

Beginnen wir also mit der Zelle.

Die Zelle ist zwar der kleinste Baustein aller Organismen, das heißt aber nicht dass da mit der Miniaturisierung Schluss ist. Auch innerhalb einer jeden Zelle gibt es einzelne Bestandteile mit jeweils verschiedenen Aufgaben. Diese einzelnen Bestandteile nennt man Organellen . Jedes Organell besitzt eine Membran um sich abzugrenzen und mehrere Organellen bilden eine Zelle.

Jede Zelle enthält

  • Zellkern mit Erbgut (Trägt DNA in sich, ist für Zellteilung zuständig )
  • Zytoplasma (wässrige Substanz in der sich die Organellen befinden)
  • Biomembran (Abgrenzung von Zellen, Regelung des Stoffaustausch zwischen den Zellen, Aufbau elektrischer Potentiale)
  • Mitochondrien (Dienen der Zellatmung, wandeln Glucose in Energie um und sind somit die Kraftwerke der Zellen)
  • Plastiolen (Produzieren und speichern Glucose)
  • Zellwand (Verleiht der Zelle Stabilität, bietet Schutz, ist ein Abgrenzung zu anderen Zellen)
  • Retikulum (Bildet neue Kernmembrane, trägt die Ribosomen)
  • Zellsaftvakuolen (Sind für den Wasserhaushalt der Zellen zuständig)

Was können Zellen alles?

  • Sie können Wachsen indem sie Struktureiweise bilden
  • Sie könne Stoffe austauschen, auch Metabolismus genannt (Baustoffwechsel, Betriebsstoffwechsel)
  • Sie können Sekrete absondern (z.B. Schweißdrüsen)
  • Sie können Erreger fressen also Phagozytieren (Fresszellen)
  • Sie sind Reizbar zur Informationsweitergabe
  • Sie können sich regenerieren
  • Sie können sich vermehren über Zellteilung
  • Sie sind Anpassungsfähig und können sich verändern (Hypertrophie)

Wie sind die Zellen untereinander verbunden? (Zellkontakte)

  • Über Haftkontakte (Mit Kittsubstanz wird eine mechanische Verbindung hergestellt)
  • Mit einem Verschlusskontakt werden die Zellzwischenräume ( Interzellularraum) abgedichtet)
  • Über Kommunikationskontakte werden benachbarte Zellen metabolisch oder elektrisch verbunden
Wenn sich mehrere Zellen mit der gleichen Funktion und Struktur verbinden, entsteht ein Gewebe und mehrere räumlich beieinander liegende Gewebe bilden ein Organ.

Organe bestehen aus unterschiedlichen Geweben

Zum einen aus dem Funktionsgewebe welches die eigentliche Organfunktion übernimmt, und zum anderen aus dem Binde & Stützgewebe welches für die Form und den Halt des Organs von Bedeutung ist.
Genaueres dazu findet ihr in den Artikeln  „Histologie, die Lehre von den Geweben“

 

Nun aber noch mal zurück zur Zelle, genauer gesagt zur Zellteilung

Jetzt kommt der Punkt an dem ich Biologiewissen der 7. Klasse wieder nach oben krame, mit Meiose und Mitose. Aber keine Angst, ich versuche es möglichst verständlich rüber zu bringen.

Mitose

Die Mitose ist die ganz normale Zellteilung die bei Wachstums,- Regenerations,- oder Heilungsprozessen zum tragen kommt.

Die Mitose ist unterteilt in 5 Phasen

  • Interphase in 3 Abschnitten:
  1. G1 Zellen wachsen ohne DNA  (Es wird platz geschaffen)
  2. S DNA wird verdoppelt (kopiert)
  3. G2 Abschluss der Interphase (Es wird keine DNA mehr hergestellt)
  • Prophase Erbmaterial(DNA) beginnt sich zu ordnen, Chromosomen werden sichtbar
  • Metaphase Chromosomen liegen einzeln in der Äqatorialebene einer Linie in der Mitte der Zelle.
  • Anaphase  Die Chromosomen die aus je 2 Chromatiden bestehen werden in die einzelnen Chromatiden getrennt in dem Moment in dem sich die Zelle teilt. Dabei werden die Tochterchromatiden werden jeweils zu einem bzw. zum anderen Pol gezogen.
  • Telophase  Die Chromosomen sind an den jeweiligen Polen (Jedes Chromosom besteht aus einem Chromatid)
Der ganze Vorgang ist hier auch noch einmal schön Bildlich dargestellt und beschrieben.
Ich denke das macht das verstehen etwas einfacher.

Meiose (kann man sich leicht daran merken das in Meiose schon ei mit drin steckt)

Die Meiose ist die so genannte Reduktionsteilung in den Urkeimzellen (Eizellen und Samenzellen). Das ganze hat mathematische Gründe. Jede Zelle enthält 46 Chromosomen. Wenn die Zellen sich ganz normal teilen, wie oben bei der Mitose beschrieben, werden aus den 46 Chromosomen erst 92 Chromosomen in der der Interphase und dann in der Anaphase ja wieder auf jeweils 46 Chromosomen geteilt.
Wenn aber nun die Samenzelle vom Vater, auf die Eizelle der Mutter treffen würde mit jeweils 42 Chromosomen, hätte man ja schon in der ersten Zelle, aus der das Leben entsteht, 92 Chromosomen. Da das so nicht im Bauplan steht,  bedient sich Mutter Natur da eines kleinen Tricks, indem sie einfach schon den Chromosomensatz der Urkeimzellen um die hälfte reduziert.

Dieser Vorgang ist auch wieder in einzelne Phasen eingeteilt

  • Mitose Phase 1-5
  • Metaphase 2 Die Chromosomen lagern einzeln in der Äquatorialebene
  • Anaphase2 Die Chromosomen aus je 2 Chromatiden werden in die einzelnen Chromatiden getrennt. Die Tochterchromatiden werden jeweils zu einem bzw. zum anderen Pol gezogen.
  • Nach Abschluss der Reifeteilung sind aus einer männlichen unreifen Keimzelle mit doppeltem (diploiden) Chromosomensatz 4 reife Spermien mit halben (haploiden) Chromosomensatz entstanden
  • Bei der unreifen weiblichen Keimzelle entsteht ein großes reifes Ei mit 3 Polkörperchen die dann absterben.
Der ganze Vorgang ist hier auch noch einmal schön Bildlich dargestellt und beschrieben.
Einen Vergleich zwischen beiden Vorgängen findet man hier recht anschaulich dargestellt

Puh wäre der schwierigste Teil zum Thema Zelle auch abgeschlossen. Wenden wir uns leichterem zu. Ein paar losen Fakten die sonst noch wissenswert zum Thema Zelle sind.

Der Zelltod

Ständig Sterben Zellen ab, dieser Vorgang nennt sich programmierter Zelltod(Apoptose) und wird von der Zelle selbst, oder der Umgebung ausgelöst (durch Hormone). Selbstzerstörerische Eiweiße und Enzyme bewirken das Schrumpfen des Zellkerns und die Zellreste werden gefressen (Phagozytiert)

Semipermeabilität (Halbdurchlässigkeit) der Zellmembran

Sie regelt den Durchtritt von Stoffen und selektiert abhängig von:
  • der Molekülgröße (kleine Moleküle kommen durch)
  • der Fettlöslichkeit(lipidität) (je Fettlöslicher desto leichter)
  • elektrische Ladung (benötigen Transportproteine [carrier])

Stammzellen

Sind unbegrenzt teilungsfähige undifferenzierte Vorläufer der Urkeimzellen mit noch nicht festgelegter Entwicklung (können noch alle Arten von Zellen daraus entwickelt werden)

Arten der Stammzellen

  • Totipotente (alleskönnende) Stammzellen
    Können zu einem vollständigen Lebewesen heran reifen
  • Pluripotente (vielkönnende) Stammzellen können sich zu allen Zelltypen eines Organismus entwickeln,
    aber zu keinem eigenständigen Organismus
  • Embryonale Stammzellen sind ethisch umstritten
  • Adulte Stammzellen 
    werden aus der Nabelschnur, oder später aus Knochenmark und Blut gewonnen.

Chromosomen

  • Anzahl, Größe, Gestalt sind für jede Art typisch
  • Der normale Chromosomensatz des Menschen besteht aus 46 Chromosomen  44 Autosomen+ 2 Gonosomen(Geschlechtschromosomen)
  • Kurzschreibweise: 46 XX Weiblich, 46 XY für Männlich
  • In sogenannten Karyogrammen werden die Autosomen zu Paaren geordnet, wobei die Paare nach Größe und Form der Reihe nach sortiert werden. Gonosomen werden dabei gesondert gestellt

Mittwoch, 25. Dezember 2013

pAVK (Schaufensterkrankheit)

pAVK heißt ausgesprochen, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Übersetzt heißt das soviel wie Verengung/ Verschluss der Arm und Bein  Arterien Diese Verengung und Verschlüsse der Arterien führen zu einer schlechteren Durchblutung der Extremitäten (Arme und Beine). Wobei aus physikalischen Gründen diese Ablagerungen eher in den unteren Extremitäten zu finden sind.

Aber was genau lagert sich da ab?

Fette, Bindegewebe, Thromben (Blutgerinnsel) und Kalk. Also kommt es nicht von ungefähr, wenn man bei manchen älteren Menschen davon spricht  sie wären verkalkt ;-)

Was sind die Risikofaktoren um diese Erkrankung zu bekommen?

Unbeeinflussbar sind

das Alter, die familiäre Vorbelastung, und das männliche Geschlecht. Ab 50 geht es meist damit los und Männer sind besonders anfällig für diese Krankheit, was aber nicht heißt das Frauen nicht auch von dieser Krankheit betroffen sein können.

Was wir aber beeinflussen können

ist unsere Bewegung, das Gewicht, ob wir Rauchen, unsere Ernährung uvm. Also alles was den Körper eben fit und geschmeidig hält, hilft gegen diese recht unangenehme Art zu sterben.

Was sind die Symptome?

Wie eingangs erwähnt wurde, wird diese Erkrankung auch Schaufensterkrankheit genannt.
Das kommt daher das die betroffenen starke Schmerzen haben beim gehen und öfter mal stehen bleiben müssen. Damit das nicht all zu sehr auffällt, stellen sich viele einfach vor ein Schaufenster  und schauen sich die Auslagen an.

Das ganze lässt sich in mehrere Stadien einteilen. 

  • Stadium 1: ist völlige Beschwerdefreiheit, die Erkrankung wurde als Zufallsbefund im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt
  • Stadium 2a: eine beschwerdefreie Gehstrecke von mehr als  200m
  • Stadium 2b: eine beschwerdefreie Gehstrecke von unter 200m
  • Stadium 3: Schmerzen in Ruhe
  • Stadium 4: sog. Trophische Störung ( Nekrosen,  Ulcera ,  Gangrän)

Was kann man nun tun um diese Krankheit in ihrem Verlauf zu verlangsamen?

Grundsätzlich alle möglichen Risikofaktoren, die ich oben schon erwähnt hatte, reduzieren. Also Ernährung umstellen, Übergewicht reduzieren, aufhören zu Rauchen, in  Bewegung bleiben.
Als medikamentöse Therapie gibt es die Möglichkeit Blutverdünner einzunehmen. Diese sorgen dafür dass das Blut auch durch die Engstellen in den Gefäßen noch fliesen kann. Wenn das alles nicht mehr hilft, kommt man um eine Operation nicht mehr herum.

Aber auch da gibt es mehrere Möglichkeiten.

  1. Die  Angioplastie  (die Erweiterung eines verengten Gefäßes mittels eines Gefäßkatheters)
  2. Die  Thrombendarteriektomie (die Wiederherstellung der Ursprünglichen Gefäßweite)
  3. Die  Bypass-Operation (die Überbrückung der Engstelle)
  4. Die  Sympathektomie (eine Blockade der Nerven)
  5. Die Amputation der jeweiligen Gliedmaßen ( was nicht mehr da ist, muss auch nicht durchblutet werden)
Wer allerdings jetzt glaubt mit der Amputation hat sich das Problem in Wohlgefallen aufgelöst, hat sich getäuscht. Denn wenn keine Extremitäten mehr da sind ,wo sich die ganzen Ablagerungen sammeln können, lagern diese sich dann in den wirklich lebensnotwendigen Gefäßen ab. Unter anderem im Herz und Gehirn.  Der Darm wird auch nicht mehr richtig durchblutet und somit kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und aufgenommen werden.
Alles in allem ist diese degenerative Erkrankung eine derjenigen, an der man nun wirklich nicht zu Grunde gehen sollte.
Es gibt da auch die 3 B´s der Gefäßchirurgie
  1. Bypass
  2. Bein ab
  3. Beerdigung
Also haltet euren Körper in Schuss, wenn ihr dem Gevatter Tod aufrecht stehen entgegentreten wollt und ohne Beine dürfte das schwierig werden.
 
Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/
Pflegefachschule

pAVK (Schaufensterkrankheit)

pAVK heißt ausgesprochen, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Übersetzt heißt das soviel wie Verengung/ Verschluss der Arm und Bein  Arterien Diese Verengung und Verschlüsse der Arterien führen zu einer schlechteren Durchblutung der Extremitäten (Arme und Beine). Wobei aus physikalischen Gründen diese Ablagerungen eher in den unteren Extremitäten zu finden sind.

Aber was genau lagert sich da ab?

Fette, Bindegewebe, Thromben (Blutgerinnsel) und Kalk. Also kommt es nicht von ungefähr, wenn man bei manchen älteren Menschen davon spricht  sie wären verkalkt ;-)

Was sind die Risikofaktoren um diese Erkrankung zu bekommen?

Unbeeinflussbar sind

das Alter, die familiäre Vorbelastung, und das männliche Geschlecht. Ab 50 geht es meist damit los und Männer sind besonders anfällig für diese Krankheit, was aber nicht heißt das Frauen nicht auch von dieser Krankheit betroffen sein können.

Was wir aber beeinflussen können

ist unsere Bewegung, das Gewicht, ob wir Rauchen, unsere Ernährung uvm. Also alles was den Körper eben fit und geschmeidig hält, hilft gegen diese recht unangenehme Art zu sterben.

Was sind die Symptome?

Wie eingangs erwähnt wurde, wird diese Erkrankung auch Schaufensterkrankheit genannt.
Das kommt daher das die betroffenen starke Schmerzen haben beim gehen und öfter mal stehen bleiben müssen. Damit das nicht all zu sehr auffällt, stellen sich viele einfach vor ein Schaufenster  und schauen sich die Auslagen an.

Das ganze lässt sich in mehrere Stadien einteilen. 

  • Stadium 1: ist völlige Beschwerdefreiheit, die Erkrankung wurde als Zufallsbefund im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt
  • Stadium 2a: eine beschwerdefreie Gehstrecke von mehr als  200m
  • Stadium 2b: eine beschwerdefreie Gehstrecke von unter 200m
  • Stadium 3: Schmerzen in Ruhe
  • Stadium 4: sog. Trophische Störung ( Nekrosen,  Ulcera ,  Gangrän)

Was kann man nun tun um diese Krankheit in ihrem Verlauf zu verlangsamen?

Grundsätzlich alle möglichen Risikofaktoren, die ich oben schon erwähnt hatte, reduzieren. Also Ernährung umstellen, Übergewicht reduzieren, aufhören zu Rauchen, in  Bewegung bleiben.
Als medikamentöse Therapie gibt es die Möglichkeit Blutverdünner einzunehmen. Diese sorgen dafür dass das Blut auch durch die Engstellen in den Gefäßen noch fliesen kann. Wenn das alles nicht mehr hilft, kommt man um eine Operation nicht mehr herum.

Aber auch da gibt es mehrere Möglichkeiten.

  1. Die  Angioplastie  (die Erweiterung eines verengten Gefäßes mittels eines Gefäßkatheters)
  2. Die  Thrombendarteriektomie (die Wiederherstellung der Ursprünglichen Gefäßweite)
  3. Die  Bypass-Operation (die Überbrückung der Engstelle)
  4. Die  Sympathektomie (eine Blockade der Nerven)
  5. Die Amputation der jeweiligen Gliedmaßen ( was nicht mehr da ist, muss auch nicht durchblutet werden)
Wer allerdings jetzt glaubt mit der Amputation hat sich das Problem in Wohlgefallen aufgelöst, hat sich getäuscht. Denn wenn keine Extremitäten mehr da sind ,wo sich die ganzen Ablagerungen sammeln können, lagern diese sich dann in den wirklich lebensnotwendigen Gefäßen ab. Unter anderem im Herz und Gehirn.  Der Darm wird auch nicht mehr richtig durchblutet und somit kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und aufgenommen werden.
Alles in allem ist diese degenerative Erkrankung eine derjenigen, an der man nun wirklich nicht zu Grunde gehen sollte.
Es gibt da auch die 3 B´s der Gefäßchirurgie
  1. Bypass
  2. Bein ab
  3. Beerdigung
Also haltet euren Körper in Schuss, wenn ihr dem Gevatter Tod aufrecht stehen entgegentreten wollt und ohne Beine dürfte das schwierig werden.
 
Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/
Pflegefachschule

Samstag, 16. November 2013

Essen und Trinken Teil 1

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen"

Diesen Satz kennt wohl jeder und er ist auch wahr, denn Essen und Trinken ist wichtig für unser Wohlbefinden. Wenn wir nichts Essen & Trinken sterben wir, weil unser Motor keine Energie mehr bekommt. Also ist es für unsere Gesundheit von immenser Förderung, gut und regelmäßig zu essen und auch einen guten Tropfen nicht zu verachten.
Dazu möchte ich das Thema Ernährung und dem was die Ernährung mit unserem Körper macht ein bisschen genauer aufdröseln.

Fangen wir mal bei ausgewogener Ernährung an. Was gehört da alles so mit rein.

Kohlenhydrate, Eiweiße (Proteine), Fette (gesättigte & ungesättigte), Ballaststoffe, Spurenelemente, Mineralien Wasser.

Klingt erst mal nach einer ganzen Menge Zeugs, ist aber gar nicht so tragisch, denn vieles davon steckt schon in den meisten Lebensmitteln drin. Nur bei einseitiger Ernährung kann es zu einem Mangel bestimmter Stoffe kommen, was dann zu Krankheiten führen kann. Auch ein Überfluss an bestimmten Stoffen kann zu Krankheiten führen. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Adipositas (Fettleibigkeit)
Bei http://jumk.de/glyx/ könnt ihr nachschauen was so alles in den Nahrungsmitteln steckt.
Und unter  http://www.lebensmittellexikon.de/kalorienrechner/kalorien/ könnt ihr auch noch ein wenig stöbern.

Ich finde das ist eine prima Hilfe um seinen Ernährungsplan ein wenig aufzupeppen.
Immer dran denken, ihr habt nur diesen einen Körper, füllt den nicht mit Müll.

Krankhafte Veränderungen die am Körper sichtbar werden bei schlechter/ mangelhafter Ernährung

  • Die Haut verliert an Spannung bis hin zu größeren Falten an den Armen, dem Oberkörper und dem Gesäß.
  • Außerdem wird die Haut trocken, schuppig, rissig und blass.
  • Die Augen sind eingefallen und die Knochen werden sichtbar.
  • Sie werden hauptsächlich im Gesicht, an den Rippen, der Wirbelsäule und dem Becken sichtbar.
  • Wenn man nichts oder nur wenig isst, fehlt natürlich auch die Energie. Daher sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, geringe Leistungsfähigkeit ein weiteres Anzeichen für Mangelernährung.

Genau wie bei mangelnder Ernährung ist auch ein zu viel an Ernährung schädlich für den Körper.

  • Man wird Übergewichtig (Adipös), die Knochen sind nicht mehr sichtbar.
  • Das Hautbild ist meist fettig und gespannt.
  • Dafür gibt es weniger Hautfalten, jedoch einzelne tiefe Gewebsfalten.
  • Meistens an der Brust, am Bauch und der Leiste.
  • Wenn in diesen Falten nicht auf Sauberkeit und Trockenheit geachtet wird, bilden sich da schnell Pilze und die Haut scheuert sich auf (Intertrigo)
  • Natürlich belastet das zusätzliche Gewicht auch den Körper,
  • was wie auch bei Mangelernährung zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und geringer Leistungsfähigkeit führen kann.


Wie bekommt man nun heraus was nun das Idealgewicht für jemanden ist?

  • Da gibt es die ältere Methode nach Broca. Die Körpergröße in cm - 100 = Idealgewicht
  • Diese Methode ist inzwischen überholt. Heutzutage rechnet man mit dem BMI

Der Body-Mass-Index wird folgendermaßen berechnet:

\mathit{BMI}= \frac {m}{l^2}

wobei m die Körpermasse (in Kilogramm) und l die Körpergröße (in Metern) angibt. 


Kategorie BMI (kg/m²) Körpergewicht
starkes Untergewicht ≤ 16,0 Untergewicht
mäßiges Untergewicht 16,0–17,0
leichtes Untergewicht 17,0–18,5
Normalgewicht 18,5–25,0 Normalgewicht
Präadipositas 25,0–30,0 Übergewicht
Adipositas Grad I 30,0–35,0 Adipositas
Adipositas Grad II 35,0–40,0
Adipositas Grad III ≥ 40,0
Quelle und weiterführende Informationen Wikipedia 

Essen und Trinken Teil 1

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen"

Diesen Satz kennt wohl jeder und er ist auch wahr, denn Essen und Trinken ist wichtig für unser Wohlbefinden. Wenn wir nichts Essen & Trinken sterben wir, weil unser Motor keine Energie mehr bekommt. Also ist es für unsere Gesundheit von immenser Förderung, gut und regelmäßig zu essen und auch einen guten Tropfen nicht zu verachten.
Dazu möchte ich das Thema Ernährung und dem was die Ernährung mit unserem Körper macht ein bisschen genauer aufdröseln.

Fangen wir mal bei ausgewogener Ernährung an. Was gehört da alles so mit rein.

Kohlenhydrate, Eiweiße (Proteine), Fette (gesättigte & ungesättigte), Ballaststoffe, Spurenelemente, Mineralien Wasser.

Klingt erst mal nach einer ganzen Menge Zeugs, ist aber gar nicht so tragisch, denn vieles davon steckt schon in den meisten Lebensmitteln drin. Nur bei einseitiger Ernährung kann es zu einem Mangel bestimmter Stoffe kommen, was dann zu Krankheiten führen kann. Auch ein Überfluss an bestimmten Stoffen kann zu Krankheiten führen. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Adipositas (Fettleibigkeit)
Bei http://jumk.de/glyx/ könnt ihr nachschauen was so alles in den Nahrungsmitteln steckt.
Und unter  http://www.lebensmittellexikon.de/kalorienrechner/kalorien/ könnt ihr auch noch ein wenig stöbern.

Ich finde das ist eine prima Hilfe um seinen Ernährungsplan ein wenig aufzupeppen.
Immer dran denken, ihr habt nur diesen einen Körper, füllt den nicht mit Müll.

Krankhafte Veränderungen die am Körper sichtbar werden bei schlechter/ mangelhafter Ernährung

  • Die Haut verliert an Spannung bis hin zu größeren Falten an den Armen, dem Oberkörper und dem Gesäß.
  • Außerdem wird die Haut trocken, schuppig, rissig und blass.
  • Die Augen sind eingefallen und die Knochen werden sichtbar.
  • Sie werden hauptsächlich im Gesicht, an den Rippen, der Wirbelsäule und dem Becken sichtbar.
  • Wenn man nichts oder nur wenig isst, fehlt natürlich auch die Energie. Daher sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, geringe Leistungsfähigkeit ein weiteres Anzeichen für Mangelernährung.

Genau wie bei mangelnder Ernährung ist auch ein zu viel an Ernährung schädlich für den Körper.

  • Man wird Übergewichtig (Adipös), die Knochen sind nicht mehr sichtbar.
  • Das Hautbild ist meist fettig und gespannt.
  • Dafür gibt es weniger Hautfalten, jedoch einzelne tiefe Gewebsfalten.
  • Meistens an der Brust, am Bauch und der Leiste.
  • Wenn in diesen Falten nicht auf Sauberkeit und Trockenheit geachtet wird, bilden sich da schnell Pilze und die Haut scheuert sich auf (Intertrigo)
  • Natürlich belastet das zusätzliche Gewicht auch den Körper,
  • was wie auch bei Mangelernährung zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und geringer Leistungsfähigkeit führen kann.


Wie bekommt man nun heraus was nun das Idealgewicht für jemanden ist?

  • Da gibt es die ältere Methode nach Broca. Die Körpergröße in cm - 100 = Idealgewicht
  • Diese Methode ist inzwischen überholt. Heutzutage rechnet man mit dem BMI

Der Body-Mass-Index wird folgendermaßen berechnet:

\mathit{BMI}= \frac {m}{l^2}

wobei m die Körpermasse (in Kilogramm) und l die Körpergröße (in Metern) angibt. 


Kategorie BMI (kg/m²) Körpergewicht
starkes Untergewicht ≤ 16,0 Untergewicht
mäßiges Untergewicht 16,0–17,0
leichtes Untergewicht 17,0–18,5
Normalgewicht 18,5–25,0 Normalgewicht
Präadipositas 25,0–30,0 Übergewicht
Adipositas Grad I 30,0–35,0 Adipositas
Adipositas Grad II 35,0–40,0
Adipositas Grad III ≥ 40,0
Quelle und weiterführende Informationen Wikipedia